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Pharmazeutika – Resilienz inmitten der globalen Krise

Pharmazeutika – Resilienz inmitten der globalen Krise

Die globale Pharmaindustrie erzielte im Jahr 2022 einen weltweiten Umsatz von 1,4 Billionen US-Dollar. Dieses bemerkenswerte Wachstum ist auf technologische Fortschritte und erhöhte Investitionen in diesem Bereich zurückzuführen.

Obwohl die Inflation in den letzten Jahren aufgrund von Wechselkursschwankungen und Währungsabwertungen in verschiedenen Ländern indirekt die Kosten pharmazeutischer Produkte beeinflusst, beleuchten wir in diesem Blog die negativen Auswirkungen der Inflation auf die Pharmaindustrie und zeigen auf, wie diese langfristig bewältigt werden können.

Auswirkungen der Inflation in der Pharmaindustrie

Die extremen Inflationsraten stellten die Pharmaindustrie vor große Herausforderungen. Eine Studie von Research Nester ergab, dass fast 40,1 % der Branchenexperten die Inflation als größte Herausforderung für die Pharmaindustrie im Jahr 2023 ansahen.

Früher galt die Branche als eine der wenigen, die in Rezessionen relativ stabil sind. Allerdings ist auch sie nicht völlig immun gegen wirtschaftliche Herausforderungen. Die Inflation wird im Jahr 2023 als größtes Hindernis angesehen. Ihre Auswirkungen werden sich unter anderem auf steigende Betriebskosten und den Wettbewerb auswirken.

Die Kostensteigerung ist auf folgende Faktoren zurückzuführen:

  • Anstieg der Rohstoffkosten
  • Anstieg der Energie- und Brennstoffkosten
  • Exponentiell steigende Logistik- und Frachtkosten
  • Unterbrechungen der Lieferkette

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, müssen bestimmte Methoden angewendet werden. Im weiteren Verlauf des Blogs erfahren Sie, wie Pharmaunternehmen die Inflation bewältigen und sich inmitten der Krise widerstandsfähiger entwickeln.

Strategien zur Bewältigung und Überwindung der Inflation

  • Den Telemedizin-Boom entschlüsseln

Mit dem Ausbruch der Pandemie hat die Nutzung von Telemedizin in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. Eine Studie von Research Nester ergab, dass fast 71,2 % derjenigen, die Telemedizin in letzter Zeit genutzt haben, mit den virtuellen Sprechstunden äußerst zufrieden sind. Zu den wichtigsten Vorteilen der Telemedizin zählen:

  • Wirksames Management der chronischen Erkrankungen
  • Verbesserte Patienteneinbindung
  • Bessere Patientenerfahrungen
  • Erhöhte Praxiseffizienz
  • Die Bedeutung des Zwischenhändlers verringern

Die Inflation treibt die Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente in die Höhe. Für viele Verbraucher wird der Medikamentenkauf zu einer finanziellen Belastung. Daher ist es notwendig, unnötige Ausgaben zu reduzieren und die Medikamentenkosten für die Kunden zu senken.

Eine Möglichkeit zur Kostensenkung besteht darin, Zwischenhändler auszuschalten. Durch das Umgehen der Zwischenhändler in den Lieferketten sparen Unternehmen Zeit und Kapital. Der Wegfall der Zwischenhändler eröffnet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten zur Kostenreduzierung.

  • Zunahme der Patientenakzeptanz

Unternehmen sind gefordert, neben der Kundenbindung auch neue Kunden zu gewinnen. Einige Strategien hierfür sind folgende:

  • Durchführung eingehender Marktforschung zu den Krankheiten und Patienten
  • Etablierung digitaler Modelle im Unternehmen
  • Aufbau einer starken Kundenbeziehung
  • rechtzeitige Erinnerungen an die Kunden senden
  • Zusammenführung von B2C-Mobilanwendungen
  • Kundenbindung durch technologische Tools
  • Die Einsparungen werden an die Patienten weitergegeben.

Wenn Pharmahersteller auf Direktvertrieb umstellen, können sie ihren Gewinn steigern, ohne die Preise zu erhöhen. Das ist sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen vorteilhaft: Patienten zahlen den gleichen Betrag, und die Unternehmen gewinnen neue Kunden. Diese Strategie hilft, die Inflation auszugleichen.

  • Steigerung der Markenbekanntheit

Der Aufbau einer pharmazeutischen Marke ist auch ein Mittel zur Bekämpfung der Inflation. Hersteller, die ihre Kunden direkt erreichen können, knüpfen dadurch engere Kontakte. Dies trägt dazu bei, einen guten Markenruf auf dem Markt zu etablieren.

Neben diesen Strategien können Pharmaunternehmen auch methodische Strategien anwenden.

  • Ein auf Inflation spezialisiertes SWAT-Team zusammenstellen
  • Analysen zur Inflationsverfolgung
  • Erstellung des Szenariomodells

 

Strategien

Kämpfen

Aggressive Beschaffung, Vertiefung der Lieferbeziehungen, Stärkung der Lieferverfügbarkeit

Management

Preisrisikomanagement und Optimierung der Lieferkette

Nutzung

Produkt- und Portfoliooptimierung

 

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Die negativen Auswirkungen der Inflation werden zwar wohl nicht so schnell verschwinden, doch lassen sie sich durch geeignete Strategien abmildern. Die Anwendung solcher Strategien eröffnet der Pharmaindustrie vielversprechende Zukunftsperspektiven. Beispielsweise kann die indirekte Beschaffung als interne Krisenreaktion genutzt werden. Mit diesen Strategien lassen sich die Auswirkungen der Inflation abmildern. Durch die Umsetzung dieser Strategien kann das Unternehmen im Wettbewerb die Nase vorn behalten und auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfolgreich sein.

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Vishnu Nair

Leiter- Globale Geschäftsentwicklung

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