Fallstudie | 10 February 2026

Nachhaltiger Erfolg im Zuckersektor: Eine Fallstudie über ökologischen Landbau und saubere Energie in der Zuckerindustrie

Verfasst von : Dhruv Bhatia

Der internationale Zuckersektor steht aufgrund der plötzlichen Verlagerung der Kundenpräferenzen hin zu ethisch und biologisch erzeugten Produkten, regulatorischer Anforderungen und Umweltbedenken unter zunehmendem Druck, nachhaltige Praktiken umzusetzen. Ein namhafter Zuckerproduzent hat sich verpflichtet, seine Umweltauswirkungen durch die Umstellung auf ökologischen Landbau zu reduzieren. Dies wurde durch die Integration nachhaltiger Lieferkettenrichtlinien sowie den Einsatz natürlicher Pflanzenschutzmittel und Düngemittel ermöglicht. In Zusammenarbeit mit Research Nester implementierte das Unternehmen fortschrittliche Strategien zur Effizienzsteigerung, Diversifizierung von Bioprodukten und erneuerbaren Energien sowie zur Reduzierung von CO₂-Emissionen. Diese Fallstudie untersucht daher die strategischen Lösungen, Risiken und erwarteten Ergebnisse des Unternehmens bis 2037, die durch statistische Prognosen und Marktanalysen fundiert untermauert werden.

Überblick:

Das Unternehmen hat seine Geschäftstätigkeit bewusst über die konventionelle Zuckerproduktion hinaus positioniert und sich als einer der Vorreiter im Bereich der Kreislaufwirtschaft etabliert. Zu seinen Kerngeschäften zählen die Zuckergewinnung aus Zuckerrohr sowie die Herstellung von Mehrwertprodukten, darunter Bio-Dünger aus landwirtschaftlichen Abfällen, Bagasseaufschluss für die Papierherstellung, Ethanolproduktion und Melassefermentation zur Gewinnung von Mononatriumglutamat (MSG). Dieser vielseitige Ansatz gewährleistet minimalen Abfall, da jedes Nebenprodukt zu marktfähigen Produkten weiterverarbeitet wird. Darüber hinaus stellt das Unternehmen Landwirten gezielt ertragreiches Saatgut zur Verfügung und trägt so zur Steigerung der Ernteerträge bei, ohne die Nachhaltigkeit zu beeinträchtigen.

Darüber hinaus umfasst die industrielle Infrastruktur des Unternehmens Biomassekraftwerke, Raffinerien und Zuckerfabriken, die eine integrierte Lieferkette ermöglichen und die Abhängigkeit von externen Lieferanten verringern. Das Portfolio an Bioprodukten spielt zudem eine entscheidende Rolle für die Nachhaltigkeit und wandelt Bagasse erfolgreich in Papierfaserstoff, landwirtschaftliche Reststoffe in Biomasse-Strom und Melasse in Bioethanol für Kraftstoffe um. Diese Strategien steigern somit effektiv die Rentabilität und tragen durch die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und Deponieabfällen zu globalen Umweltzielen bei.

Darüber hinaus bekräftigt das Unternehmen sein Engagement für eine nachhaltige Rohstoffbeschaffung und plant bis 2037 den Aufbau einer umweltfreundlichen und vollständig integrierten Lieferkette. Dies beinhaltet die Umstellung auf ökologischen Zuckerrohranbau durch den Verzicht auf synthetische Pestizide und Düngemittel sowie die Anwendung regenerativer Anbaumethoden zur Verbesserung der Bodengesundheit. Durch den Einsatz präziser Anbautechnologien, darunter KI-gestützte Pflanzenüberwachung und IoT-gesteuerte Bewässerung, will das Unternehmen die Wassernutzungseffizienz um 35 % steigern und die CO₂-Emissionen entlang seiner gesamten Lieferkette um 55 % reduzieren.

Die Zusammenarbeit mit lokalen Landwirten ermöglicht eine ethische Beschaffung und verbessert gleichzeitig die Lebensgrundlagen im ländlichen Raum. Der Umstieg auf erneuerbare Biomasseenergie durch die Nutzung von Zuckerrohrabfällen zur Stromerzeugung hat den CO₂-Fußabdruck reduziert. Dadurch positioniert sich das Unternehmen als Vorreiter im nachhaltigen Agrarbusiness, der den Kundenbedarf an ethisch produziertem Zucker deckt und gleichzeitig zu internationalen Klimaschutzzielen beiträgt. Durch verantwortungsvolle Beschaffung und Innovation treibt das Unternehmen seine Geschäftsentwicklung voran und führt die Branche erfolgreich in eine nachhaltige und grüne Zukunft.

Die Geschichte

Der Trend hin zu naturbelassenen und gesünderen Lebensmitteln hat die Nachfrage nach Bio-Rohrzucker deutlich gesteigert, da dieser im Vergleich zu herkömmlichem Rübenzucker weniger raffiniert sein muss. Lebensmittelhersteller und Verbraucher bevorzugen ihn derzeit für Süßwaren, Pharmazeutika, Getränke und Backwaren, vor allem aufgrund der Wahrnehmung natürlicher Herkunft und höherer Qualität. Laut einer Analyse von Research Nester wird der Markt für Bio-Lebensmittel voraussichtlich um 9,8 % wachsen, was Unternehmen zusätzlich dazu anspornt, auf biologischen Zuckerrohranbau umzusteigen, um den Kundenwünschen besser gerecht zu werden.

Der konventionelle Zuckerrohranbau steht jedoch zunehmend unter Druck durch Regulierungs- und Umweltauflagen. Traditionelle Anbaumethoden sind zudem stark von übermäßigem Wasserverbrauch, Pestiziden und synthetischen Düngemitteln abhängig, was zu Biodiversitätsverlust, Wasserverschmutzung und Bodendegradation führt. Gleichzeitig beschleunigen Reformen im Beschaffungswesen und strenge Nachhaltigkeitsvorschriften den Wandel in der Branche. Schätzungsweise 70 % der Lebensmittel- und Getränkehersteller planen, bis Ende 2030 auf umweltfreundliche Zutaten umzusteigen. Dieser Trend zwingt Zuckerhersteller dazu, umweltfreundliche Anbaumethoden wie integrierten Pflanzenschutz, Präzisionsbewässerung und organische Düngemittel einzusetzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Trotz all dieser Wachstumschancen sah sich das Unternehmen zunehmenden geschäftlichen Herausforderungen gegenüber, darunter den folgenden:

  • Der Trend zu gesundheitsbewussten Kunden hat die Kontrolle zuckerreicher Produkte intensiviert und Unternehmen gezwungen, Fortschritte bei nachhaltig gewonnenen und glykämisch niedrigen Alternativen zu erzielen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
  • Die Auswirkungen von COVID-19 haben die Risiken letztendlich verschärft und aufgrund von Unterbrechungen der Lieferkette zu einem Rückgang des Gesamtumsatzes um 5,5 % geführt.
  • Operative Ineffizienzen, darunter eine mangelhafte Marktsegmentierung und eine begrenzte geografische Reichweite, haben effektiv zu einem Umsatzrückgang von 10,5 % innerhalb von 4,5 Jahren beigetragen.
  • Die Marktvolatilität, die unter anderem Zinsinstabilität, Währungsrisiken und schwankende Zuckerpreise umfasst, hat die Finanzstabilität bedroht.

Um den oben genannten Herausforderungen zu begegnen, hat das Unternehmen daher der kundenorientierten Produktverbesserung, der Modernisierung der Betriebsabläufe und der nachhaltigen Beschaffung höchste Priorität eingeräumt, um eine langfristige Abhängigkeit zu gewährleisten, insbesondere in einem zunehmend umweltfreundlichen Markt.

Unsere Lösung:

Research Nester hat das Unternehmen bei der Optimierung seiner Geschäftsstrategie unterstützt, indem es auf operative Effizienz und forschungsbasierte Weiterentwicklung setzte. Darüber hinaus wurden innovative Technologien wie Blockchain für mehr Transparenz in der Lieferkette und KI-gestützte Präzisionslandwirtschaft eingeführt, um Abfall zu reduzieren und den Produktionsprozess positiv zu beeinflussen. Das Beratungsunternehmen hat außerdem gezeigt, dass krankheitsresistentes und ertragreiches Zuckerrohrsaatgut die Produktivität bis Ende 2037 um etwa 25 bis 30 % steigern kann. Das Unternehmen hat bereits in Folgendes investiert:

  • Intelligente Landwirtschaftstechniken, wie z. B. drohnengestützte Schädlingsbekämpfung und IoT-gesteuerte Bewässerung, um den Wasserverbrauch um mindestens 35 % zu senken.
  • Saatgutforschung und -entwicklung durch die Schaffung dürreresistenter und für den ökologischen Anbau geeigneter Zuckerrohrsorten.

Ergebnisse

Durch Marktexpansion und Umsatzdiversifizierung strebt das Unternehmen an, seine Bio-Zuckerproduktion bis 2037 auf 33 % des Gesamtumsatzes auszubauen. Der Umsatzanteil erneuerbarer Energien soll 25,8 % und der Anteil biologisch abbaubarer Verpackungen 18,5 % betragen. Bis Ende 2030 will das Unternehmen zudem die vollständige Nachhaltigkeit seiner Zuckerrohrbestände sicherstellen, indem der Einsatz synthetischer Pestizide um 95 % reduziert wird. Die angestrebte Klimaneutralität und die gesteigerte landwirtschaftliche Produktivität führen durch die Nutzung von Biomasseenergie bis 2035 zu Netto-Null-Emissionen. Die Umstellung auf ökologischen Landbau hat die Markenreputation gestärkt: Schätzungsweise 75 % der Kunden bevorzugen die Produkte des Unternehmens gegenüber herkömmlichen Zuckermarken.

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Vishnu Nair

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